Fellbach Fellbach liegt in einer geschichtsträchtigen Landschaft. Aufsehenerregende Funde aus der Zeit der Kelten ("Schmidener Hirsch), Römer ("Mithras Heiligtum") und Alemannen (Grabstätten) bezeugen den kulturhistorischen Reichtum der Gemarkung.
Erste urkundliche Erwähnung (1121) Nach den bisherigen Erkenntnissen wird der Name Fellbach zum ersten Mal in einer Zwiefaltener Urkunde erwähnt, wo es heißt, die "erlauchte Pfalzgräfin von Calw" habe im Jahre 1121 einen "lichten Wald und mehr als 20 Morgen Weinberge", bei Türkheim und Fellbach gelegen, dem Kloster Zwiefalten geschenkt.
Fellbach, auch eine Urzelle des schwäbischen Pietisums, entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert mit fortschreitendem Erfolg zu einem Gemeinwesen eigener und selbstbewusster Prägung schließlich zu einer Stadt, die sich kommunalpolitisch, wirtschaftlich und kulturell in unmittelbarer Nachbarschaft von Stuttgart zu behaupten weiß. Ortsteile Die Geschichte der Stadt Fellbach ist bis weit ins 20. Jahrhundert gleichbedeutend mit der Geschichte der Drei Dörfer Oeffingen, Schmiden und Fellbach. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung ist Oeffingen mit Abstand am ältesten. Bereits im 8. Jahrhundert taucht der Name in einer Schenkungsurkunde auf. Fellbach und Schmiden werden erst über dreihundert Jahre später zum ersten Mal genannt. Eingliederung der Gemeinde Schmiden (1973)
Inmitten des großen, fruchtbaren "Schmidener Feldes" zwischen Neckar und Rems ist Schmiden um 600 als alemannisch Dorfgründung entstanden und wird 1275 erstmals als "Smidhain" (Heim des Schmiedes) urkundlich erwähnt.
Eingliederung der Gemeinde Oeffingen (1974)
Eine der ältesten Siedlungen im Gebiet. Bereits im Jahre 789 taucht der Name "Villa Uffingen im Neckargau" in einer Schenkungsurkunde auf.
Rathaus Das von einem Schweizer Architekten (Ernst Gisel) geplante Rathaus wurde 1986 fertiggestellt und bildet gemeinsam mit der historischen Lutherkirche den Kern der neuen Stadtmitte. Fellbach im Wandel der Zeiten...
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