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Kappelberg (Kappellenberg)

Sobald man die Stadtgrenze Stuttgarts überschritten oder überfahren hat, entdeckt man vor sich den Kappelberg,

Kappelberg

Fellbachs Hausberg, an dessen Hängen auf 180 Hektar die beliebten Fellbacher Weine reifen, die zu den Spitzenerzeugnissen des württembergischen Weinbaus gehören: ein kräftiger Trollinger, ein sanfter Spätburgunder, ein leichter Müller-Thurgau, ein rassiger Riesling oder ein ausdrucksvoller Ruländer.

Seinen Namen verdankt der markante Berg einer Kapelle, die vor rund zweitausend Jahren von den Römern errichtet wurde. Diese Kultstätte befand sich allerdings nicht am höchsten Punkt, d.h. auf dem Kappelberg, sondern etwas unterhalb in der Nähe einer Quelle, westlich des heutigen Restaurants "Waldschlössle". Doch sie hatte nicht lange Bestand: vermutlich schon um das Jahr 260, als die Alemannen den römischen Limes überwanden, wurde die Kapelle wieder zerstört. Heute zeugt nichts mehr von der "Namenspatronin" des Berges. Ihre Reste wurden 1808 abgetragen.

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung auf den Kappelberg sind allerdings viel älter. Schon in der Mittelsteinzeit (10.000 - 5.500 v.Ch.) befand sich auf dem Kappelberg ein Siedlungsplatz damaliger Jäger. Attraktiv ist der "Hausberg" der Fellbacher auch noch heute. Viele tausend Besucher genießen hier die Natur und die schöne Aussicht in das gut 150 m tiefer liegende Neckartal.