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26.02.2002 - 06.03.2002 Feuer
und Wasser
Mit
einer Breite von bis zu 200 km und einer Länge von gut 1000 km ist Java
die kleinste, aber bedeutendste der großen Sunda-Inseln. Eine Kette von
Vulkanen - darunter viele noch aktiv - durchzieht die lang gestreckte,
schmale Insel, auf der lebhafte, moderne Städte mit traditionellen Dörfern
kontrastieren.
Die Vulkane sind es gerade, denen Java seine sagenhafte
Fruchtbarkeit verdankt. Die äußerst fruchtbaren mineralischen Böden,
die aus den Lava-Ergüssen hervorgehen, ermöglichen in gewissen Gegenden
bis zu drei Reisernten im Jahr und eine intensive Plantagenwirtschaft. Doch
die Gefahr ist allgegenwärtig. Jakarta, die Hauptstadt der Republik Indonesien genießt den Status einer Provinz. Jakarta ist eine riesige Ansammlung von Kampungs, von Dörfern, durchsetzt mit Hochhäusern und Stadtautobahnen, ein Stadtgebiet riesiger Ausdehnung, ohne eigentliches Zentrum. Sie ist eine Metropole der Kontraste, Tradition und Moderne, Reichtum und Armut liegen dicht beieinander. Nicht zuletzt in der Bevölkerung, die sich aus allen ethnischen und kulturellen Gruppen des Landes zusammen setzt, findet das nationale Motto " Einheit in der Vielfalt" seinen Ausdruck.
Borobudur
Der größte Stupa der Welt ist eine Stufenpyramide, die aus sechs immer kleiner werdenen quadratischen und drei darüber liegenden kreisförmigen Terrassen besteht. Ursprünglich 42 m hoch, sackte der Tempel im Laufe der Zeit auf 33,5 m zusammen. An den Grundmauern hat der Bau Seitenlängen von je 123 m.
Prambanan Östlich
von Yogyakarta liegt der riesige Prambanan-Tempelkomplex, der gegen Mitte des 9. Jhs. zu Ehren der Hindu-Götter Shiva, Brahma und Vishnu gebaut wurde. Dem
hinduistischen Tempelkomplex widerfuhr
ein ähnliches Schicksal wie Borobudur. Prambanan zerfiel und wurde
im 16. Jh. von einem Erdbeben fast völlig zerstört. Fortan wurden die
kostbaren Steine zum Häuser- und Straßenbau verwendet.
l - Innerer Tempelbereich
Der Prambanan gilt als einer der Höhepunkte hindu-javanischer Tempelarchitektur. Die Anlage gliedert sich in drei jeweils durch eine Mauer voneinander abgegrenzte Bereiche. Im zentralen quadratischen Hof ruhen auf einer rechteckigen, erhöhten Terrasse acht Tempel. Die drei größten Candi: Brahma-, Shiva- (47 m) und Vishnutempel. Ihnen gegenüber sind drei nach Osten gerichteten mythischen Reittiere der der Gottheiten aufgereiht.
Yogyakarta Yogyakarta oder einfach Yogya, ist eines der wichtigsten kulturellen Zentren Javas. Die relativ junge Stadt ist am Fuße des aktiven Vulkans Merapi gelegen. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Kraton, der Palast der Sultane von Yogya.
Der Kraton (Palast) "Ngayogyakarta Hadiningrat" ist die Residenz der Sultane von Yogyakarta. Der Bau dieser "Stadt in der Stadt", die von einer hohen, weißen Mauer
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