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Jonglieren kann jeder lernen

 

sowie auch jeder die Schnürsenkel zu binden gelernt hatte!

Man braucht nur viel Platz mit wenig zerbrechlichen Gegenständen und drei Bälle. Diese sollten weich, mittleren Gewichts, und von der Größe her, etwas kleiner als Tennisbälle sein. Zum Üben empfehlen es sich flexible Stoffbälle (Beanbags), die mit Samen gefüllt sind. Der Vorteil: sie rollen nicht weg wenn sie runterfallen!

Wenn man direkt loslegen möchte jedoch keine geeigneten Bälle zu Hand hat, kann man sich diese mit wenig Aufwand selber basteln.

Für die Herstellung von drei Jonglierbällen benötigt man folgende Materialien: 300 g Reis, 6 Luftballons, eine Schere und ein Trichter.

Für jeweils einen Ball wiegt man 100 g Reis ab und füllt ihn mit Hilfe des Trichters in den ersten Ballon. Der Hals des Ballons wird danach mit der Schere komplett abgeschnitten. Der zweite Ballon (mit abgetrenntem Hals) wird über den bereits gefüllten Ballon gestülpt. Wichtig: der zweite Ballon muss die Öffnung des ersten Ballons verdecken, damit der Reis nicht wieder herausrieselt.
 

Die Kaskade
- die Grundform des Jonglierens -

1. Übung – Jonglieren mit einem Ball

Der erste Ball wird in einer 8-Form von einer zur anderen Hand geworfen
und sollte seinen höchsten Punkt auf der Augenhöhe erreichen.

2. Übung – Jonglieren mit zwei Bällen

An dem Punkt an dem der grüne Ball seinen höchsten Punkt erreicht und beginnt zu fallen, wirft man den roten Ball unter dem Bogen des grünen Balles hindurch (Austausch).

Die Bälle sollten nacheinander in den Händen landen und möglichst die Plätze gewechselt haben.

3. Übung – Jonglieren mit drei Bällen

Nun fängt man mit der Hand an, die zwei Bälle hält.

Man wirf nun einen Ball davon auf Augenhöhe. Wenn der Ball seinen höchsten Punkt erreicht hat, macht man einen Austausch mit dem roten Ball.

Jetzt, wo der zweite (rote) Ball seinen höchsten Punkt erreicht, macht man wieder einen Austausch mit dem gelben Ball und schließt ab indem man den dritten Ball fängt.

Man endet natürlich wieder mit zwei Bällen in der einen Hand und einem in der anderen.